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Temporäre Beeinträchtigungen

Eine neue zentrale Datenplattform für den Energiemarkt

In den Monaten November und Dezember 2021 hat der Belgische Energiesektor eine neue zentrale Datenplattform in Betrieb genommen. Dies hat für einige Kunden Beeinträchtigungen zur Folge.

Die neue Datenplattform wurde in den vergangenen Jahren durch die Firma ATRIAS entwickelt – eine Tochterfirma der Belgischen Verteilernetzbetreiber, in enger Zusammenarbeit mit einigen Energielieferanten. Der Austausch von Daten (z.B. Zählerstände und Rechnungsangaben) und Marktprozessen (z.B. Lieferantenwechsel und Umzüge) sollte in Zukunft schneller, transparenter und präziser geschehen. Dieses neue System ist auch eine wichtige Zwischenetappe der Energiewende. Zusammen mit digitalen Zählern wird es dafür sorgen, dass erneuerbare Energie maximal rentabel werden.

Obschon die Inbetriebnahme der neuen Datenplattform hauptsächlich “hinter den Kulissen” geschehen ist, bleibt es leider nicht aus, dass einige Kunden gewisse Unannehmlichkeiten verspürt haben oder immer noch verspüren. Nur Prozesse, wobei Daten zwischen dem Verteilernetzbetreiber und dem Lieferanten ausgetauscht werden, können beeinträchtigt werden durch die Inbetriebnahme der neuen zentralisierten Datenplattform. Das bedeutet, dass die Zahlung von Rechnungen, das Vereinbaren eines Zahlungsplans, die Aktivierung oder Deaktivierung eines Bankeinzugsmandats und das Anpassen Ihrer Kundendaten oder des Betrags Ihrer Anzahlungen problemlos abgewickelt werden können.

 

Hier eine Zusammenfassung möglicher Folgen:

Rechnungen:

Die Zählerlesungen, die in November stattfanden, wurden erst Beginn Dezember an die Lieferanten übermittelt. Für Kunden, die ihre Abrechnung in November oder Dezember erwartet haben, ist es möglich, dass die Rechnung einige Wochen später als normal versendet wird.

Da diese sehr aufwändige Programmmigration einige technische Probleme kreiert hat, erstellt AECO vorläufig nur Rechnungen, wo die datentechnischen Probleme gelöst oder technische Fehler korrigiert wurden.

Umzug:

In unseren Systemen wurden Umzüge weiterhin registriert. Die Angaben des neuen Bewohners und die Zählerstände (falls zutreffend) wurden an den Verteilernetzbetreiber gesendet. Unter normalen Umständen bestätigt der Netzbetreiber binnen weniger Tage den guten Erhalt dieser Daten und sendet dem Lieferanten die validierten Zählerstände. Die Bestätigung und Validierung haben im November und im Dezember länger auf sich warten lassen als üblich. Es ist also möglich, dass die Endabrechnung für den Kunden, der eine Adresse verlässt, mit einigen Wochen Verspätung ausgestellt wird.

Zähler öffnen lassen:

Die Inbetriebnahme eines neuen Anschlusses war möglich. Es ist dennoch möglich, wenn der Zähler dann geöffnet ist, dass die weitere administrative Bearbeitung zwischen dem Netzbetreiber und dem Lieferanten mit Verspätung geschieht. Dadurch kann es sein, dass der Kunde sein erste Anzahlungsrechnung später als erwartet empfängt.

Lieferantenwechsel und neue Verträge:

In unseren Systemen ist der Vertrag korrekt registriert worden und Sie haben eine Bestätigung Ihrer Einschreibung erhalten. Es hat auch hier Verzögerungen gegeben bei der Übertragung von Daten zwischen Netzbetreiber und Lieferant. So kann es sein, dass der gewünschte Lieferantenwechsel noch nicht durch den Netzbetreiber bearbeitet wurde. Ihr heutiger Lieferant hat in diesem Fall die Nachricht Ihres Wechsels nicht zeitig erhalten. So kommt es, dass dieser Ihnen eine weitere Anzahlungsrechnung sendet, die auch zu zahlen sein wird. Auch die Zählerstände für die Endabrechnung werden verspätet eintreffen beim Lieferanten, was eine Verzögerung bei der Erstellung der Endabrechnung zur Folge hat.

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