Unser Kundenservice wird im Moment mit Anfragen überlaufen. Wir versuchen Ihnen schnellstmöglich zu helfen, aber rechnen Sie bitte mit längeren Wartezeiten. Vielleicht finden Sie eine Antwort in unseren FAQ oder in Ihrem Kundenbereich myEnergy. Bei der Fakturierung gibt es zeitliche Verzögerungen wegen der Einführung einer neuen zentralen Datenplattform durch den Belgischen Energiesektor. Wir bitten um Verständnis.

Mehr erfahren
Blog

Energie 2030 wird AECO

Neuer Name, neuer Look!

Unsere Vision und unsere Ziele gehen weit über das Jahr 2030 hinaus. Und das wollen wir mit dem neuen Namen verdeutlichen.

AECO bedeutet, belgienweit in allen Landessprachen ein einheitlicher Name. Auch weiterhin möchten wir einen ökologischen Fußabdruck hinterlassen: das ist unser oberstes Ziel. Ebenso wichtig ist uns ein erstklassiger Kundenservice, den wir durch eine ständige Analyse und Hinterfragung unserer Arbeitsweise und unseres Angebotes anstreben.

Unser neues Logo drückt Dynamik, Energie und Frische aus, mit denen wir schon seit über 20 Jahren auf dem Markt aktiv sind und die für uns Motoren sind, die uns vorantreiben. Mit frischem Wind in den Segeln geht es vorwärts… Und dass unser Strom zu 100% aus erneuerbaren Quellen stammt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Wind, Sonne, Wasser wie auch Biomasse sind die Quellen, aus denen wir unseren Strom erzeugen.

Bewährtes stützen

Was sich bewährt hat, möchten wir gerne weiterführen. Gleichzeitig möchten wir uns auch in Frage stellen, stetig verbessern und der Nachfrage anpassen. Unserer Philosophie halten wir die Treue und die besteht darin, keinen Strom zu verkaufen, der nicht garantiert aus erneuerbaren Quellen stammt. Darum produzieren wir zuerst, was wir an unsere Kunden verkaufen – also garantiert 100% grün. Wir freuen uns, seit der Einführung des belgischen Stromlieferantenvergleichs, den Greenpeace jährlich veröffentlicht, immer im Ranking an der Spitze zu stehen. Eine hohe Auszeichnung für unser Handeln!

Neues fördern

In einer Zeit, in der die Digitalisierung das Leben aller prägt und wo der Wunsch nach einem schnellen und zuverlässigen Informationsfluss groß ist, möchten wir unseren Kunden moderne Tools zur Verfügung stellen. Zum Beispiel gibt es einen persönlichen Kundenbereich, in dem jedermann eigenständig sämtliche Informationen einsehen kann. Dennoch werden wir unseren Kunden auch weiterhin einen angemessenen persönlichen Service zur Verfügung stellen.

Das neue Webportal von AECO ist kundenfreundlicher, da Sie schneller zu den Produkten und zu den Tarifen finden. Auch über AECO und unsere Strategie können Sie einiges erfahren.

Alle Informationen, die für Sie nützlich sein könnten,

  • falls Sie umziehen,
  • wenn sie den Lieferanten wechseln möchten,
  • oder sollten Sie Neues über die Entwicklungen im Energiesektor erfahren möchten,
  • u.v.m.

sind nun für Sie leicht verfügbar.

Vielseitig und transparent

Wir bieten eine erweiterte und trotzdem überschaubare Produktpalette, damit wir auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Vorlieben unserer Kunden eingehen können. Wir legen Wert darauf, dass der Kunde ohne Schwierigkeiten versteht, worauf er sich bei uns einlässt und keine bösen Überraschungen bei der Abrechnung erlebt.

AECO spricht nach wie vor eine Klientel an, die sehr engagiert die Entwicklung erneuerbarer Energien unterstützen möchte. Wir freuen uns, dass viele unserer Kunden in unsere Partnerkooperativen investieren und damit aktiv einen Beitrag zur Energiewende leisten. Und die Belohnung bleibt nicht aus! Ein vergünstigter Stromtarif und Rabatte auf den jährlichen Fixbetrag Ihres AECO-Energievertrag ist eine Geste des Dankes gegenüber unseren Investoren für ihr Engagement.

Aber klar, nicht jeder kann oder möchte heute eine Investition tätigen, obschon er gerne seinen Verbrauch auf reinen Grünstrom umstellen würde. Auch da bieten wir Lösungen. Eine Auswahl an verschiedenen Produkten, die keinen Beitritt zur Genossenschaft voraussetzen, finden Sie in unserem Angebot.

„Einfach“ zum Ziel

Die Energiewelt ist unsere Expertise! In Energiefragen sind wir gerne Ihr Ansprechpartner und bieten Ihnen praktische Lösungen.

Sie möchten auf Basis Ihres Verbrauchs Ihre jährlichen Kosten simulieren? Oder ganz schnell online ohne großen Aufwand einen Vertrag abschließen? Das ist heute schnell gelöst. Ein Programm führt Sie durch die verschiedenen Menüpunkte, damit Sie einfach zum Ziel kommen.

Grünstromproduzenten sind uns willkommen

Sie produzieren selber Grünstrom und möchten eine Kombination aus Einspeisungs- und Verbrauchsvertrag erhalten? Sehr gerne nehmen wir Ihre Produktion mit auf in unserem Portfolio, wenn dies möglich ist.

Blog

Strom sparen im Homeoffice

Es hilft, einige Verhaltensweisen anzupassen, um die Auswirkung dieses erhöhten Verbrauchs auf Ihre Energierechnung möglichst einzuschränken.

  • Da sich Wärme in einem feuchten Umfeld schlechter verteilt, achten Sie auf eine gute Lüftung Ihres Arbeitszimmers am Morgen, um die Feuchtigkeit, die sich in der Nacht angesammelt hat, entweichen zu lassen. Öffnen Sie zum Beispiel vor Arbeitsbeginn das Fenster für ca. 15 Minuten.
  • Strom sparen bedeutet auch, Strom nicht zu verschwenden. Denken Sie also daran, alle Ladegeräte oder Haushaltgeräte die Sie nicht nutzen auszustecken, den Fernseher (und Receiver) auszuschalten während des Tages usw. Mehrfachstecker sind hier sehr praktisch. Falls Sie am Laptop arbeiten, lassen Sie diesen nicht dauerhaft eingesteckt.
  • Falls Sie ein mobiles Thermostat haben, nehmen Sie es mit in Ihr Arbeitszimmer und schließen Sie die Ventile in allen anderen Räumen. Wenn Sie in einem kleinen Raum arbeiten, ist dieser schneller geheizt als ein großes Zimmer.
  • Zögern Sie nicht Ihr Thermostat um ein paar Grad niedriger einzustellen. Wenn Ihnen die kühlere Raumtemperatur unangenehm erscheint, wärmen Sie sich eher mit einer Decke oder einem dickeren Pullover. Denn nur ein Grad geringere Heiztemperatur hilft 7% Energie einzusparen.
  • Profitieren Sie von der Sonne. Lassen Sie bei jeder Gelegenheit die Sonnenstrahlen ins Zimmer einfallen, um den Raum aufzuheizen. Vermeiden Sie, das Licht einzuschalten und trocknen Sie Ihre Wäsche draußen.

 

In jedem Fall wünschen wir Ihnen eine angenehme Zeit im Homeoffice, trotz der außergewöhnlichen Lage, in der wir uns alle zurzeit befinden. Bleiben Sie gesund!

Blog

Der Energiesektor wechselt am 1. November zu einer neuen zentralen Datenplattform

Ab 1. November bis Ende Dezember wird eine neue zentrale Datenbank für den gesamten Strom- und Gassektor in Betrieb genommen. Diese Plattform gewährleistet die Abwicklung aller Marktprozesse und alle belgischen Energiemarktparteien sind vom Wechsel betroffen. Dies bedeutet auch, dass es für gewisse Energiekunden leichte Beeinträchtigungen geben wird. Insbesondere bei der Verarbeitung von Prozessen wie ein Umzug, ein Lieferantenwechsel, Abrechnungen oder Endrechnungen usw., ist mit Verzögerungen zu rechnen.

Project,Management,Ideas,Development,Graph,Concept

Die Entwicklung der neuen Plattform durch die Firma Atrias wurde schon vor mehr als zehn Jahren begonnen, die Einführung wurde jedoch immer wieder aufgeschoben. Ziel war es, sich den Marktentwicklungen anzupassen und die IT-Systeme auf die Energiewende, wo erneuerbare Energie in den Vordergrund rückt, vorzubereiten. Seit mehr als einem Jahr planen die belgischen Energieanbieter zusammen mit allen anderen Marktparteien die große Migration. Seit April 2021 werden Tests durchlaufen, um zu prüfen, ob die notwendigen massiven Datentransfers in allen Gebieten Belgiens korrekt durchführbar sind. Im August wurde das Projekt ein weiteres Mal verlegt, da die Mindestzahl notwendiger Zusagen von belgischen Lieferanten, die sich für die Migration im September aussprechen, nicht erreicht wurde. Grund hierfür war, dass die Ergebnisse der Datentransfers noch nicht ausreichend zufriedenstellend waren. Am Freitag, den 10. September wurde dann endlich von allen Seiten das Go für den 1. November erteilt.

Für bestimmte Kunden wird mit Einschränkungen zu rechnen sein

Der Übergang von den verschiedenen alten Systemen zur neuen zentralen Datenplattform verläuft für den Verbraucher vor allem hinter den Kulissen.

Kunden, die jedoch in den Monaten November und Dezember umziehen oder den Lieferanten wechseln, werden ihre Endabrechnung verspätet erhalten. Da während der Transferperiode zeitweise die Back-office-Systeme der Energielieferanten nicht verfügbar sein werden und gewisse Prozesse nicht durchführbar sind, bitten wir unsere Kunden um etwas Geduld.

Die Aktivierung der Prepaid-Funktion oder von Budgetzählern wird im November und im Dezember ausgesetzt werden. Kunden, die aber bereits über diese Systeme verfügen, werden keine Auswirkungen verspüren.

Für Endverbraucher haben die Netzbetreiber eine Fragenliste erstellt, wo Sie Antworten finden können auf etwaige Fragen (in Französisch: https://www.atrias.be/FAQ_FR und in Niederländisch: https://www.atrias.be/FAQ_NL, leider nicht in deutscher Sprache verfügbar).

Welche Vorteile bringt die Umstellung?

Die zentrale Datenplattform bietet Energielieferanten die technischen Voraussetzungen, um ihren Kunden ganz neue Konzepte anzubieten in den kommenden Monaten und Jahren. Zum Beispiel werden Besitzer einer Photovoltaikanlage die Möglichkeit haben, Ihre Energie einem anderen Lieferanten als dem eigenen zum Verkauf anzubieten. Auch der Lieferant einer Ladestation für Fahrzeuge muss nicht mehr der Stromanbieter selbst sein. Es wird außerdem möglich sein, monatliche Abrechnungen zu erstellen oder dynamische Energietarife auf Stundenbasis einzuführen. Es wird also spannend zu sehen, welche neuen Produkte in den nächsten Jahren auf dem Markt erscheinen werden. Das neue System zusammen mit dem neuen MIG6-Marktkommunikationsprotokoll und auch der intelligente Zähler sind wichtige Meilensteine in der Umsetzung der Energiewende.

Blog

Energie sparen lohnt sich

Der beste Weg zu Sparen ist den eigenen Stromverbrauch zu kennen und zu verstehen.

Auf Ihrer letzten Stromabrechnung können Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch ablesen und sehen, wie sich dieser in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Sie können aber auch eine grobe Schätzung bekommen indem Sie Ihren Stromverbrauch berechnen. Mit einem intelligenten Zähler können Sie Ihren Verbrauch auch direkt auf dem Zähler ablesen.

Ihr Verbrauch ist relativ hoch im Vergleich zum Durchschnitt? Dann lassen Sie uns gemeinsam die Stromfresser in Ihrem Haushalt aufdecken, damit Sie Ihre Kosten senken können. Außerdem tragen Sie erheblich zum Klimaschutz bei, denn wer Energie spart, verringert die CO2-Emissionen.

Allgemeine Tipps zur Einsparung von Strom und zum Schutz der Umwelt:

  • Plastikmüll vermeiden
  • Den Öffentlichen Nahverkehr nutzen
  • Regionale Waren kaufen
  • Den Fleischkonsum reduzieren oder ganz einstellen
  • Autofahrten auf ein Minimum reduzieren und Flug- sowie Kreuzfahrtreisen vermeiden
  • Energiesparlampen und smarte LED-Lampen anschaffen, statt herkömmliche Glühbirnen
  • Bei der Neuanschaffung von Geräten auf die Energieeffizienzklasse achten
  • Die Wohnung dämmen und die Heizung erneuern

Strom sparen in der Küche

Kochen und Backen:

Vergessen Sie nicht den Deckel auf dem Kochtopf. Wasser sollten Sie mit dem Wasserkocher wärmen statt auf dem Herd. Und den Backofen sollten Sie nicht vorheizen.

Geschirrspülmaschine:

Nutzen Sie das Eco- oder Spar-Programm.

Kühlschrank:

Stellen Sie den Kühlschrank auf 7 Grad. Die Lebensmittel bleiben trotzdem frisch.

Gefrierschrank:

18 Grad minus ist hier der Richtwert. Tauen Sie den Gefrierschrank regelmäßig ab und lassen Sie keine Eisschicht entstehen. Moderne Geräte verfügen oft über eine No-Frost-Technologie, die das Entstehen einer Eisschicht verhindert.

Beim Wäschewaschen ordentlich sparen

Waschmaschine:

Waschmittel sind heutzutage sehr effizient und hartnäckige Flecken lassen sich schon auf 40°C statt auf 60°C gut entfernen. Außerdem lässt sich mit einem Ökowaschgang auch viel Energie sparen.

Wäschetrockner:

Den Wäschetrockner vollständig einsparen ist die beste Lösung. Trocknen Sie bevorzugt Ihre Wäsche ganz klassisch auf der Wäscheleine. Falls Sie jedoch auf den Trockner nicht verzichten können, achten Sie beim Einkauf auf die Energieeffizienzklasse. Nach Programmende bewegen moderne Geräte die Wäsche automatisch weiter, um zu verhindern, dass die Wäsche knittert. Diese Funktion verbraucht natürlich Strom. Holen Sie also die Wäsche so schnell wie möglich aus dem Trockner.

Im Badezimmer die Geldbörse schonen

Duschen:

Falls Sie Ihr Wasser mit Strom erhitzen, können Sie auch hier Strom einsparen. Wir empfehlen einen Sparduschkopf, der dem Wasserstrahl Luft beimischt. Somit nutzen Sie ca. 40 Prozent weniger Wasser als mit einem herkömmlichen Duschkopf. Zeitlich kürzer Duschen hilft auch.

Elektrische Zahnbürste, Haartrockner, usw.:

Lassen Sie die Ladestationen von Rasierern, elektrischen Zahnbürsten usw. nicht dauerhaft in der Steckdose. Sie schonen so den Akku Ihres Gerätes und Ihren Geldbeutel. Beim Haartrocknen sollten Sie Ihren Fön nicht auf die höchste Stufe einstellen. So schützen Sie Ihr Haar und sparen gleichzeitig Strom.

Energiefresser im Wohn- und Schlafzimmer entlarven

Businessperson's,Hand,Holding,Outline,Of,House,Model,With,Energy,Efficiency

Fernseher:

Je größer der Bildschirm und je besser die Ausstattung, desto höher auch der Stromverbrauch. Bei der Anschaffung sollten Sie unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten.

Unterhaltungselektronik:

Vor allem im Wohn- und Schlafzimmer nutzen wir viele Geräte mit einem Standby-Modus. Doch auch im Standby-Modus verbrauchen diese Geräte dauerhaft Strom. Es ist also sinnvoll sich anzugewöhnen, Geräte vollständig auszuschalten. Hier erleichtern Mehrfachstecker mit Schalttaste das Leben: Mit einem einzigen Schalter können Sie gleich mehrere Geräte gleichzeitig ein- oder ausschalten. Achten Sie auch darauf, Ladegeräte und Lampenstecker immer aus der Steckdose zu ziehen, wenn Sie nicht mehr benötigt werden.

Heizung:

Es ist besser, alle zwei bis drei Stunden die Fenster während fünf bis zehn Minuten vollständig zu öffnen, statt ein Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. So kann die Luftfeuchtigkeit aus dem Raum ziehen und Sie haben ein besseres Raumklima. Außerdem beugen Sie gegen Schimmel vor. Setzen Sie Ihr Thermostat 1 Grad niedriger ein und Sie sparen eine Menge Energie. Ein warmer Pullover oder eine Decke kann stattdessen die nötige Wärme spenden.

Blog

Der intelligente Zähler im Fokus

Ein intelligenter Zähler kann auch andere Daten übermitteln und ferngesteuert werden (Schließung, Öffnung, Vorauszahlung, Anpassung der Leistung, usw.)

Der intelligente Zähler gibt immer 4 Zählerstände an:

  1. Verbrauch während der Hochtarifzeiten (Tag)
  2. Verbrauch während der Niedertarifzeiten (Nacht und Wochenende)
  3. Stromeinspeisung während der Hochtarifzeiten (Tag)
  4. Stromeinspeisung während der Niedertarifzeiten (Nacht und Wochenende).

Für Eigentümer von Photovoltaikanlagen hilft der intelligente Zähler den Prosumertarif (in Flandern und Wallonien) zu ermitteln, der Dank des neuen Zählers präzise errechnet und fakturiert werden kann. Bei einer Leistung über 10kVA kann ein Anlagenbesitzer mit einem intelligenten Zähler einem Stromanbieter den eingespeisten Strom verkaufen.

Die Einführung des intelligenten Zählers soll Vorteile schaffen

  1. DIE BEDÜRFNISSE DES KUNDEN ERFÜLLEN: Mit einem intelligenten Zähler kann man zwar keinen Strom sparen, er ermöglicht es jedoch, besser auf den eigenen Energieverbrauch zu achten. Später soll es auch möglich sein, die Zählerstände auf Distanz abzulesen, sodass der Netzbetreiber den Fluss des Energieverbrauchs im Netz besser regulieren kann. Durch eine regelmäßige Zählerablesung können auch mögliche Pannen schneller festgestellt und behoben werden.
  1. DIE ENERGIEWENDE ERMÖGLICHEN: Der intelligente Zähler ist die Antwort auf dem großen Wandel im Energienetz, der eine Modernisierung des Netzes erfordert. Die Anzahl der Windparks, der Wärmepumpen und ähnlichen Stromerzeugungsanlagen nimmt immer mehr zu und die Elektromobilität entwickelt sich ebenfalls weiter. Der intelligente Zähler soll dazu beitragen, die klimapolitischen Ziele zur erreichen, die die europäische Union für 2030 gesetzt hat, nämlich: die Senkung der CO2-Emissionen, die Nutzung von erneuerbaren Energien und die Optimierung des Energieverbrauchs.
  1. DIE EINHALTUNG DER GESETZLICHEN VERPFLICHTUNGEN: Weitere Informationen zu den gesetzlichen Verpflichtungen befinden sich auf der Webseite der CWaPE (nur auf Französisch) und im Dekret vom 19. Juli 2018.
  1. DEN VERBRAUCH UND DIE EINSPEISUNG MESSEN: Diese beiden Messungen müssen unabhängig voneinander durchgeführt werden. So hat ein Stromerzeuger die Möglichkeit, seine Stromproduktion an einen Anbieter zu verkaufen.

Fortschritt der Einführung des intelligenten Zählers in den drei Regionen

In Belgien entscheiden die Regionen über die Einführung eines intelligenten Zählers. Nachdem Studien und Tests in tausenden Haushalten durchgeführt wurden, wurde beschlossen, in ganz Belgien elektronische Zähler zu installieren.

In der Wallonie werden intelligente Zähler bereits seit Anfang 2020 bei Kunden, die eine Anfrage gestellt haben, installiert.

Ab 2023 wird die Installation und Aktivierung in den folgenden Fällen automatisch stattfinden: bei Kunden mit einem Budgetzähler, bei Kunden deren Zähler defekt ist und ersetzt werden muss, sowie überall, wo ein neuer Zähler installiert werden muss.

Ores und Resa installieren bisher intelligente Zähler nur für Strom.

In Brüssel werden intelligente Zähler in folgenden Fällen installiert: für einen neuen Anschluss, für den Ersatz eines defekten Zählers und bei der Installation einer Photovoltaikanlage.

Die Montage der intelligenten Zähler für Gas ist in Brüssel auch noch nicht vorgesehen.

In Flandern werden intelligente Zähler für Strom und Gas schon seit dem 1. Juli 2019 installiert. Die Priorität liegt dort bei Neubauten, Eigentümern von Photovoltaikanlagen und Kunden mit einem Budgetzähler. Für die restlichen Haushalte hat Fluvius einen Zeitplan erstellt. Verbraucher dürfen auch eine persönliche Anfrage einreichen. Die Installation ist in dem Fall jedoch kostenpflichtig.

Bis 2034 sollen alle flämischen Haushalte mit diesem Gerät ausgestattet sein.

Wissenswertes

Obwohl der intelligente Zähler umstritten ist, ist es nicht möglich, sich der Installation zu widersetzen, es sei denn, man verfügt über eine Sondergenehmigung. Viele Leute hinterfragen die Erzeugung elektromagnetischer Wellen (mit einem negativen Einfluss auf die Gesundheit), die Nutzung persönlicher Daten (wer verbraucht was, wann), die Gefahr von Hacker-Angriffen, die kurze Lebensdauer, die Kosten, usw.

Um einen besseren Schutz der Privatsphäre zu garantieren und die Nutzung der persönlichen Verbrauchsdaten einzuschränken (unter anderem für kommerzielle Zwecke), kann der Verbraucher sich dazu entscheiden, die Funktion „Kommunikation“ zu deaktivieren, und so die Übermittlung der detaillierten Verbrauchsdaten verhindern.

Die Investitionen im Zusammenhang mit der Einführung intelligenter Zähler wie beispielsweise die Anpassung des Netzes, werden von den Netzbetreibern getragen. Diese werden die Kosten höchstwahrscheinlich in Form von Anschluss- und Mietkosten an die Verbraucher weitergeben. Den Netzbetreibern zufolge sind die Kosten eines intelligenten Zählers ähnlich hoch, wie die eines klassischen Zählers.

Verbraucher, die die Installation eines intelligenten Zählers anfragen, sollten mit Kosten von ca. 150 € rechnen. In Wallonien hat die Regierung Prämien verabschiedet, die Privatkunden bis Ende 2023 für die Installation des Zählers erhalten können.

Blog

Prosumertarif in Wallonien in Kraft

Seit dem 1. Oktober 2020, Datum des Inkrafttretens des Dekrets, wird der Prosumertarif dem Kunden über die Stromabrechnung seines Stromlieferanten fakturiert.

Berechnung des Prosumertarifs

Per Definition sind Prosumer gleichzeitig Stromerzeuger und Verbraucher, wie beispielsweise Inhaber einer Fotovoltaik-, Windkraft-, Wasserkraft- und KWK-Anlage. Der Prosumertarif ist ein jährlicher Beitrag, den Prosumer zahlen müssen.

Es gibt zwei Berechnungsmethoden:

  • Sie haben einen elektromechanischen Zähler: Der Prosumertarif ist ein von der CWaPE festgelegter kapazitätsgebundener Tarif (ausgedrückt in EUR/kWe), der sich auf die von der Produktionsanlage erzeugbare Nettostromleistung bezieht. Im Allgemeinen geht die CWaPE davon aus, dass 37,76 % der erzeugten Energie unmittelbar von Ihrem Haushalt verbraucht wird. Ihr restlicher Verbrauch, also 62,24 %, wird zu einem anderen Zeitpunkt aus dem Verteilernetz bezogen. Der Prosumertarif wird auf Basis dieser Energieabnahme berechnet.
  • Sie haben einen intelligenten Zähler mit Zweirichtungsfunktion: Einspeisung und Abnahme von Energie werden separat berechnet. Der Betrag wird auf Basis der effektiv vom Verteilernetz abgenommenen Brutto-kWh berechnet.
    Falls dieser Betrag den weiter oben erläuterten kapazitätsgebundenen Tarif übersteigt, wird Letzterer angewandt.

Es wird also immer der für den Kunden günstigste Tarif angewandt.

Die CWaPE hat ein Video veröffentlicht, um den Prosumertarif näher zu erklären (nur in Französisch verfügbar):

Berechnen Sie den für Sie günstigsten Prosumertarif

Nutzen Sie den Tarifsimulator der CWaPE, um Ihren Prosumertarif zu berechnen.

Einführung einer Prämie

Die Wallonische Region gewährt allen Privatkunden eine Prämie, die über eine dezentrale Stromerzeugungsanlage mit einer Höchstleistung von 10 kVA verfügen und kein Anrecht auf den Status des geschützten Kunden haben.

2020-2021: Ausgleich des Prosumertarifs zu 100%

Während dieser beiden Jahre wird der Prosumertarif an Inhaber von Fotovoltaikanlagen fakturiert. Eine jährliche Prämie, die der Netzbetreiber auszahlen wird, erstattet Privatkunden zu 100% die Kosten dieses Tarifs.

2022-2023: Ausgleich des Prosumertarifs zu 54,27%

Während dieser beiden Jahre wird der Prosumertarif zu 54.27% kompensiert. Dieser Ausgleich wird ebenfalls in Form einer Prämie erfolgen, die der Netzbetreiber einmal im Jahr auszahlt. 45.73% der Kosten bleiben zu Lasten des Prosumers.

Ab 2024: Tarif zu 100% zu Lasten des Prosumers

Ab dem 1. Januar 2024 ist der jährliche Pauschalbeitrag vollständig zu Lasten des Prosumers.

Kostenlose Installation eines Zweirichtungszählers

Das wallonische Parlament hat ebenfalls beschlossen, Prosumern eine kostenlose Installation eines Zweirichtungszählers zu Lasten der Wallonischen Region anzubieten, soweit die öffentlichen Kredite für die Erstattung dieser Forderungen reichen.

Der Vorteil eines Zweirichtungszählers ist, dass Sie anstelle des Pauschaltarifs nur die Netzkosten für den Strom zahlen, den Sie effektiv aus dem Netz abnehmen.

Falls Sie Ihren traditionellen Zähler durch einen Zweirichtungszähler ersetzen möchten, müssen Sie diesen Austausch bei Ihrem Netzbetreiber beantragen.

Ziel der Maßnahmen der Wallonischen Regierung

  • Prosumer anregen, ihren produzierten Strom selber zu verbrauchen und so wenig Strom wie möglich in das Netz einzuspeisen.
  • Bis 2024 alle Prosumer mit einem Zweirichtungszähler ausstatten.

Diese Informationen werden Ihnen von AECO unverbindlich mitgeteilt. Wir haben keinen Einfluss auf die Anwendung des Tarifs oder die Gewährung möglicher Prämien. Fragen oder Beschwerden richten Sie bitte an den Regionalen Mediationsdienst für Energie der CWaPE:

Per Telefon: 081 33 08 24

Per E-Mail: srme@cwape.be

Schriftlich: Route de Louvain-la-Neuve 4 / 12 in 5001 NAMÜR (Belgrade)

Blog

Aus Schwachgas wird Starkgas

Der Übergang zum hochkalorischen Erdgas aus Norwegen, dem Vereinigten Königreich, Katar und Russland benötigt Anpassungen des Belgischen Verteilernetzes und die Kontrolle all Ihrer gasbetriebenen Geräte (Heizkessel, kleine und große Wasserboiler, Konvektoren, Küchenherd usw.) durch einen anerkannten Techniker.

Die meisten gasbetriebenen Geräte, die nach 1978 hergestellt wurden, sind kompatibel mit hochkalorischem Gas, müssen aber gegebenenfalls in ihren Einstellungen angepasst werden, um nach dem Wechsel korrekt und sicher zu funktionieren.

Eine Prämie ist vorgesehen, um bestimmte Haushalte bei der Ausführung der Geräteprüfung zu unterstützen.

Prüfen Sie bitte, ob Sie hierauf Anrecht haben.

Wann kommt der Wechsel?

Die Konvertierung hat in 2018 begonnen und wird sich bis 2029 fortsetzen. Auf der Webseite Ihres Netzbetreibers finden Sie einen entsprechenden Kalender. Ihr Netzbetreiber schreibt Sie aber auch persönlich an, wenn die Umstellung in Ihrer Gemeinde bevorsteht.

Für mehr Informationen, besuchen Sie bitte die Webseiten www.gaschanges.be oder www.gaschanges.brussels.

Die Webseiten existieren leider nicht in deutscher Sprache. Unter diesem Link finden Sie aber die offizielle Dokumentation in Deutsch.

Wie hoch sind die Kosten?

Ihre Gasrechnung wird nicht beeinträchtigt.

Die Kosten für die Prüfung und eventuelle Einstellung Ihrer Haushaltsgeräte hängt von der Anzahl Geräte und der Geräteart ab sowie vom Tarif Ihres anerkannten Technikers.

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Verwendung von Cookies akzeptieren, wird AECO davon ausgehen, dass Sie die Verarbeitung der an AECO übermittelten Daten genehmigen, wenn Sie weiter surfen. Weitere Informationen zu Cookies und wie Sie diese je nach Browsertyp löschen können, finden Sie unter www.allaboutcookies.org.